Healthcare

Ärzte bzw. Krankenhäuser sehen sich heute verschiedenen, zum Teil einander zuwiderlaufenden Herausforderungen gegenüber. Auf der einen Seite haben sie sich dem Wohl ihrer Patienten verpflichtet. Auf der anderen Seite müssen Ärzte und Krankenhäuser mehr und mehr unternehmerisch denken und handeln. Dazu gehört auch, sich der technischen Entwicklung zu öffnen und die Balance zu finden zwischen den Chancen der Technik und den Risiken von Datenschutzlecks, wenn es etwa um die Digitalisierung und damit zusammenhängende Produkte und Dienstleistungen geht. Was B2B-Kunden von der Healthcare-Branche erwarten, sind daher echte Lösungen, mit denen sie ihre Effizienz steigern, die Patientenbetreuung verbessern und technische Innovationen im Sinne der Zukunftssicherung in ihre Umgebung integrieren können.


Cases

Für die Kommunikation bedeutet das jedoch nicht nur, substanzielle Botschaften zu senden, sprich: Was ist der konkrete Mehrwert eines Produktes oder einer Dienstleistung? Es bedeutet auch, sofort auf den Punkt zu kommen – die Zeit der Ärzte und Mitarbeiter von Krankenhausgesellschaften nicht über Gebühr zu beanspruchen. Im Rahmen von Healthcare-Kommunikation gilt daher einmal mehr der Grundsatz „Content counts“. Substanzielle Botschaften senden zu können, verlangt Agenturen in diesem Metier mehr ab als in der Konsumgüterindustrie: Die Sprache der Mediziner ist von fachlichen Termini geprägt, um möglichst exakte Diagnosen zu liefern. Ohne die Bereitschaft, sich in das jeweilige Thema gründlich einzuarbeiten und ein mehr als oberflächliches Verständnis für die Sache zu entwickeln, ist Kommunikation in der Healthcare-Branche unmöglich. Fachliche Richtigkeit und Genauigkeit in Bild und Text sind darüber hinaus unverzichtbar, weil der Gesetzgeber klare Vorgaben macht: Aussagen zur Wirksamkeit von Arzneimitteln und Medizinprodukten sind nur zulässig, wenn sie nachgewiesen worden sind. Werbung für verschreibungspflichtige Produkte ist ohnehin nur sehr eingeschränkt möglich.

Doch die Zielgruppen der Healthcare-Kommunikation müssen nicht nur fachlich erreicht werden. Mediziner sind auch Menschen, und zwar Menschen mit einem häufig ausgeprägten Empfinden für Ästhetik, Kultur und Trends. Das belegt nicht zuletzt die in vielen Praxen ausliegende Auswahl an Zeitschriften. Substanz und Design müssen in der Kommunikation gegenüber Ärzten und Krankenhäusern Hand in Hand gehen. Es geht um fachlich fundierte Kreativität, im besten Falle um fachlichen Austausch auf Augenhöhe, der sich durch die kreative Umsetzung auf hohem Niveau differenziert!

Nicht zuletzt müssen auch die Patienten berücksichtigt werden. Die gehen heute nämlich immer öfter selbst auf Informationssuche, bevor sie sich an den Arzt wenden. Gelungene Healthcare-Kommunikation fängt also auch im B2B-Umfeld bis zu einem gewissen Grad die Patienten ein.