Signaletik

Signaletik klingt etwas sperrig, doch spätestens wenn man unter Zeitdruck auf dem Weg zu seinem Flug ist oder gar im Falle eines Feueralarms ein Gebäude schnellstmöglich verlassen muss, wird eben diese Signaletik unverzichtbar. Dann nämlich weist ein gutes Leit- und Orientierungssystemen den richtigen Weg entlang zum Ziel – auf dem Flughafen, Bahnhof, im Shoppingcenter, auf dem Messegelände oder auch in einem Unternehmen bzw. öffentlichen Gebäude. 


    Referenzen

    Sicherheit und Effizienz

    Orientierungschafft Sicherheit, spart Zeit und stärkt damit nicht zuletzt das Image. Umgekehrt ist beispielsweise ein Bahnhof, auf dem sich die Fahrgäste immer wieder verlaufen, ein Ort, der schnell ein negatives Image haben wird. Die Kunst gelungener Signaletik besteht darin, klare Orientierung zu geben, ohne selbst im Vordergrund zu stehen. Ein gutes Leit- und Orientierungssystem ist vielmehr integraler Teil des Ganzen. Mehr noch, sie fügen sich in das jeweilige Corporate Design ein und werden damit zum Stützpfeiler einer Marke.

     

    Globale Funktionsfähigkeit auf den ersten Blick

    Hinter der Konzipierung, Gestaltung und Implementierung von Signaletik stehen immense Herausforderungen. Am Flughafen Frankfurt beispielsweise werden täglich fast 170.000 Passagiere aus aller Welt abgefertigt, auf dem Hauptbahnhof Berlin sind es mehr als 300.000 Passagiere und Besucher pro Tag. Zudem kommen sie aus unterschiedlichen Ländern, sprechen ganz verschiedene Sprachen und bringen eine große Bandbreite an Sehgewohnheiten mit. Dass sich Signaletik in das Corporate Design des Absenders einfügt, ist also nur ein kleiner Teil der Anforderungen. Sie muss quasi auf einer globalen Kommunikationsebene funktionieren – und zwar sofort. 

     

    Vernetzung statischer und mobiler Elemente

    Auch in der Auswahl und Zusammenstellung der Kommunikationsmittel und -kanäle braucht es professionelles Vorgehen. Statische Signaletik wie der klassische Lageplan im Glaskasten, die bedruckte Stele, die Fahne und intuitiv, möglichst non-verbal verständliche Beschilderung muss ergänzt werden durch digitale und vor allem mobile Medien wie Smartphone-Apps und Near-Field-Communication. 

    Gelingen kann das nur durch eine professionelle Analyse der Bewegungen, die genaue Kenntnis der räumlichen Eigenheiten sowie die Beherrschung der menschlichen Wahrnehmungspsychologie. Kurz: Es braucht das perfekte Zusammenspiel von Architektur, Design, Wort und Farbe – und zwar angefangen von der Parkplatzbeschilderung bis zum Schild neben der Tür.