Architektur

Immobilien werden durch komplexe Kommunikationsstrategien und ganzheitliche Marketingauftritte zu Marken. Ein umfassendes Corporate Design, Broschüren, Ausstellungen und Websites machen Architektur-Projekte unverwechselbar. Anspruchsvolle Illustrationen, professionelle Architektur-Fotografie und hochwertige Materialien unterstreichen deren Einzigartigkeit. Und Architekten unterstützt ein Erscheinungsbild, das ihre besondere Haltung widerspiegelt dabei, sich als starke Marke zu positionieren.


Referenzen


Gekonnte Übersetzung komplexer Ideen

 

Manche Berufsgruppen habe ihre ganz eigene Denke und Sprache. Architekten gehören dazu. Sie sind Experten auf ihrem Gebiet, bewegen sich leichtfüßig zwischen kreativen Ideen und künstlerischen Entwürfen für unterschiedlichste Projekte auf der einen sowie Fachdiskussionen, Fristen und Gesetzen auf der anderen Seite. Müssen sie den Raum dieser „Mutter aller Künste“ verlassen, etwa um Investoren, Käufer und andere Stakeholder anzusprechen, ergibt sich immer wieder ein Kommunikationsproblem. Für diese Gruppen braucht es nämlich eine verbale ebenso wie visuelle Übersetzung ins Allgemeinverständliche für den architektonischen Laien – und für die Öffentlichkeit. Diese Kommunikation setzt auf Agenturseite einiges voraus: architektonisches Wissen und Verständnis der spezifischen Sprache etwa. Dann Kenntnis des jeweiligen Architekturkonzepts  und des Selbstverständnisses von Bauherr und Architekt. Und schließlich die Kompetenz, die spezifischen Merkmale eines Objekts zu erfassen und für die ganze Bandbreite der heutigen Kommunikationskanäle ansprechend aufzubereiten. Und zwar so, dass die fachliche Richtigkeit erhalten bleibt, die Unverwechselbarkeit des einzelnen Objektes vermittelt wird und nicht zuletzt der Architekt bzw. das Architekturbüro als Marke hinter dem Produkt erkennbar ist – schließlich kann letzteres durchaus ein Kaufargument sein.

 

Positionierung der Immobilie

 

Gleichzeitig muss in Richtung Zielgruppe für die geeignete Positionierung der Immobilie gesorgt werden: Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Welche Bedürfnisse, wie Ruhe, Urbanität, Flexibilität, hohe Qualität, Komfort etc. hat sie? Welche Ansprache eignet sich, um die Zielgruppe zu erreichen? Gegenüber welchen Konkurrenzprojekten im Umfeld muss sich das Projekt durchsetzen? Ein weiterer Punkt ist die Informationsabfolge – gerade in den gedruckten Medien mit einer, durch die Seitenabfolge vorgegebenen, linearen Informationsabfolge. In den meisten Darstellungen gleichen sich die zentralen Themen  nicht nur in ihrer Auswahl (Objekt, Lage, Angebot, Baubeschreibung, Bauherr, Architekt), sondern auch in ihrer Anordnung. Genauso kann es aber gerade auch spannend sein, diese gelernte Struktur zugunsten einer individuelleren Aufbereitung zu verlassen. Und natürlich brauchen die Inhalte dann noch die entsprechende gestalterische Umsetzung. Hier geht es dann um Formate, Farben, Typografie, Bild-Text-Verhältnis, Textstil, Papierauswahl usw. Das Ziel ist eine glaubwürdige, überzeugende, in sich geschlossene und doch unverwechselbare Außenwirkung über alle Medien hinweg. Denn nur so fügen sich die Kontakte mit dem Projekt zu einem ganzheitlichen Eindruck zusammen. Und ohne den bleibt ein Stück der für den Erfolg so wichtigen Faszination immer auf der Strecke.