Morphologie der Schamanentrommel

In zwei monumentalen Bänden, auf insgesamt 1.240 Seiten befasst sich Michael Oppitz in seiner „Morphologie der Schamanentrommel“ mit einer in den Berg­regionen des Himalaya verbreiteten religiösen Praxis. Meist zusammengefasst unter dem Etikett „Schamanismus“ weist diese Praxis unter den schrift­losen Völkern, die sich dem Wissen ihrer Glaubensheiler anvertrauen, mannigfaltige Formen und Namen auf.

Die Bände

In enger Zusammenarbeit mit dem Autor konzipierte Hayn/Willemeit das Projekt zunächst in analoger Form: Über das Skizzieren von Seitentypen, die Definition eines Farbklimas bis hin zur Vorauswahl der Ausstattung. Parallel entwicklte Hayn/Willemeit ein flexibles Gestaltungsraster, das die ausgeprägte Textstruktur sowie alle inhaltlichen Anforderungen abdeckt.

Band 1
Band 2

Der Autor

In jahrzehntelangen Recherchen hat der Ethnologe Michael Oppitz sein umfassendes „Werk der Verwandlungen“ zusammengetragen und dafür vielfältigste Quellen genutzt, meist unveröffentlichte Aufzeichnungen und Dokumente anderer Feldforscher, vor allem aber eigene Erkundungen vor Ort. Durch seine spezielle Mischung wissenschaftlicher Akribie und literarischer Erzählfreude ist ein Lebenswerk ganz eigener Prägung entstanden – ein Zeugnis der Kunst ethnographischer Dokumentation.

1965 auf den Höhen von Sengephuk, Solu-Khumbu